Um mehr Fitness fighten

Wenn man sich doch sowieso durchs Leben schlagen muss - warum dann nicht auch gleich mit Elementen aus dem Box-Training fit werden? Immer mehr Menschen haben Boxen als neuen Fitness-Trend für sich entdeckt. Darunter auch Hollywood-Größen wie Cara Delevinge, Cameron Diaz, Gigi Hamid. Sogar Amerikas First Lady Michelle Obama soll ab und an zum Kickboxen gehen, um sich fit zu halten. Denn Kampfsport ist ein komplexes und schweißtreibendes Workout und beansprucht sämtliche Muskelgruppen. Dabei muss man nicht mal einem Box-Club beitreten.Die wichtigsten Elemente des Fitness-Boxens lassen sich in jedem Studio trainieren.

Was macht einen guten Boxer aus? Wer einen Mix aus möglichst vielen Eigenschaften wie Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Geschicklichkeit und einer guten Portion Mut mitbringt, hat im Ring sicher einen Vorteil. Das Training ist deshalb darauf ausgelegt, an möglichst vielen Eigenschaften zu feilen. Der Mix aus Elementen von Ausdauer und Schnellkraft macht Boxen zu einem effektiven Programm, das mit unterschiedlichen Bewegungsabläufen die gesamte Muskulatur beansprucht. 90 Minuten intensives Training verbrennt im Schnitt 900 Kalorien – Bäm!

Der positive Effekt auf das Herz- und Kreislaufsystem ist dazu wissenschaftlich belegt. Boxen trainiert alle Komponenten der sogenannten „physical fitness.“

Und selbst wer keinen Sandsack oder Doppelendball zum trainieren hat, kann mit Elementen aus dem Boxsport seinen Körper in Top-Form bringen. Alternativ kann man zum Beispiel zum Springseil greifen, was weitaus mehr möglich macht als nur ein lockeres Aufwärmprogramm. Seilspringen trainiert die Muskulatur in Schultern und Beinen, die koordinierenden Reflexe und den Gleichgewichtsinn.

Unterschiedliche Sprung- und Schwungtechniken sorgen für ein abwechslungsreiches Training, das mit zunehmender Dauer von bis zu 15 Minuten auch eine echte Ausdauerbelastung darstellt. Ein Intervalltraining mit wiederholenden intensiven 30 Sekunden im anaeroben Bereich, gehen so richtig an die Kondition.

Auch mit einer Hantelscheibe lässt sich so einiges anstellen. Beim Trizeps-Drücken wird diese mit beiden Händen gefasst und wechselnd je dreimal nach vorn und über den Kopf gehoben. Crunches, Ausfallschritt-Übungen und Schattenboxen, Schlagübungen runden das Programm ab. Wie gesagt: Boxer brauchen ein gutes Gesamtpaket, weshalb das Workout vielseitig gestaltet wird.

Kurioserweise ist Kampfsport aber auch gut für den Kopf. 30 Prozent Physis, der Rest ist Kopfsache – diese Faustregel gilt schon seit Jahrzehnten im Boxsport. Die richtige Technik ist ausschlaggebend für den Erfolg. Und wer hier alles richtig machen will, braucht ein hohes Maß an Konzentration.

Auch im Kurs im Fitnessstudio wird der Geist richtig gefördert, weil die Müdigkeit irgendwann in die Glieder kriecht und man trotzdem auf die korrekten Ausführung der Schläge und Kombinationen achten muss. Auch wer sich nur sprichwörtlich „die Handschuhe anzieht", wird zwangsläufig seinen kompletten Alltag hinter sich lassen können. Es zählt nur noch der Gegner. Dabei ist es egal, ob dieser eine reale Person, der Sandsack oder ein imaginärer Kontrahent ist.

Wer am Tag einige Aggressionen aufgestaut hat, kann diese beim abendlichen Training raus lassen. Boxen schafft einen Ausgleich zum Alltag und schafft durch den Trainingserfolg, der sich wirklich schnell einstellt, neues Selbstbewusstsein. Fazit: Klarer Punktsieg für den Boxsport. Es muss ja nicht immer ein Knockout sein.

Mehr über Boxen als Fitness-Training und Anleitung zu drei klassischen Schlag-Übungen lesen Sie in der Januar/Februar-Ausgabe von shape UP fitness, dem Magazin der Fitness-Studios, - jetzt in vielen Fitnessstudios oder www.shapeup-magazin.de/einzelhefte-bestellen.html

Foto: ostill, shutterstock
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