Wenn der Körper den Kopf trainiert

Wann haben Sie zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht? Seien Sie ehrlich, wir wollen ungern etwas nicht können! Dabei ist es viel wertvoller bei etwas Neuem zu versagen als mit seinen altbewährten Fähigkeiten zu glänzen. Als Kind und Jugendlicher erlernt man viele Fähigkeiten, die man als Erwachsener gerne nutzt, anstatt immer wieder Neues zu erlernen. Doch dieser bequeme Weg kann in die Irre führen: Denn die Voraussetzung für ein leistungsfähiges Gehirn bis ins hohe Alter ist, dass es uns gelingt Routine zu besiegen und sich die Motivation zur Aktivität und zum Lernen zu erhalten.
Nur das Lernen von etwas Neuem hält uns geistig jung und vital!

Ein Training, das gleichzeitig den Körper und den Kopf fordert und stärkt, ist „Brain Fitness“. Es kann eine sehr gute Work-out-Variante sein, wenn Sie offen für Übungen sind, die auch auf die kognitive Leistungsfähigkeit abzielen. Alle Einheiten sind leicht erlernbar und können problemlos in jeden Trainingsplan eingestreut werden.

Was leistet Brain-Fitness?


Durch Übungen, die mit neuen Aufgaben und Impulsen für unser Gehirn kombiniert sind, soll man im Alltag entscheidungsfreudiger werden, Situationen schneller einschätzen, sich in fremden Situationen besser zurechtfinden und Gefahrensituationen vermeiden oder mindern können.

Doch es geht nicht nur darum die Gehirnleistung zu verbessern, sondern auch um die Koordination geistiger und körperlicher Abläufe, die man im Alltag zum einen bewusst, zum anderen aber auch unbewusst steuert. Denken Sie an Situationen wie: Gehen auf Schneeglätte im Winter, das Überqueren einer Fahrbahn in der Dunkelheit, das Bewältigen von neuen, unbekannten Bewegungsabläufen in einer neuen Sportart. Also fordern Sie sich! Ärgern Sie sich auf keinen Fall wenn etwas auf Anhieb nicht so klappt! Denn das ist der Sinn der Übung! Versuchen Sie es, seien Sie „neugierig“ auf alles Neue.

Das Übungsprogramm


Das folgende Programm besteht aus einfachen, lustigen Übungen für Gehirn und Körper, die über die allgemeine Bewegung hinaus die geistige Leistungs-, Lern- und Konzentrationsfähigkeit verbessern. Die Gehirn Gymnastik aktiviert und koordiniert beide Gehirnhälften, bringt in kurzer Zeit mehr Lebensenergie und Freude und fördert Ihr persönliches Wohlbefinden.

Regelmäßige gehirngerechte Bewegungsimpulse sind wichtig für Lernen und Verstehen, verbessern das Kurzzeitgedächtnis, die Denk- und Merkfähigkeit und unsere kreativen Fähigkeiten.

Dazu passen:
Ergebnisse von Studien zum Thema „Training bei Demenz“


Studien haben gezeigt, dass ein Training bei Demenzpatienten positive Wirkung auf kognitive Funktionsfähigkeiten und Verhalten hat. Die Trainingsprogramme umfassen in den einzelnen Studien folgende Bewegungsarten mit bestimmter Trainingsdauer: Walking, Kombinationen aus Gehen und Walking, gemischte Übungen im Sitzen, Gymnastik mit Musik und Krafttraining mit Gewichten.

Weitere wissenschaftliche Untersuchungen mit älteren Menschen ohne Demenz haben gezeigt, dass ein Training dem Verlust von Gehirngewebe vorbeugt und das zerebrale Gefäßsystem und den Blutfluss in bestimmten Gehirnregionen fördert.

In einer Studie am Hopital La Grave-Casseldardit (Frankreich) untersuchte ein Forscherteam um Dr. Yves Rolland 134 gehfähige Patienten eines Pflegeheims. Diese trafen sich ein Jahr lang an zwei Tagen pro Woche zu einem angeleiteten Trainingsprogramm. Das Ergebnis zeigte deutliche Unterschiede zwischen der Gruppe der Trainierten und denjenigen, die keinen Sport getrieben hatten.

Alltagsaktivitäten konnten durch die Teilnehmer des Trainings besser bewältigt werden. Die trainierten Testpersonen liefen auf einer sechs Meter Strecke schneller, standen problemloser von einem Stuhl auf und konnten besser auf einem Bein balancieren.
Bezüglich Verhaltensproblemen konnte jedoch kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden.

Was passiert beim Training eigentlich?


Das Gehirn reagiert auf körperliche Aktivität mit einer Steigerung der Gehirndurchblutung im Kortex, Kleinhirn und Hippocampus. Sogar eine Zunahme der Hirnmasse ist in bestimmten Gehirnarealen zu beobachten.
Außerdem wirkt sich die Ausschüttung der Hormone Serotonin und Endorphin positiv auf den Abbau von Stress und auf die Behandlung von Depressionen aus.
Quelle: alzheimer-forschung.de

Foto: Gabi Fastner

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