So pushen Sie Ihr Jungbrunnen-Hormon

Was Menschen wirklich alt werden lässt, wissen Wissenschaftler immer genauer: Es ist vor allem der Abbau von Muskelkraft. Ab dem 30. Lebensjahr verliert der Mensch jährlich ein bis zwei Prozent seiner Muskelmasse – wenn er nichts dagegen unternimmt. Das beste Mittel gegen diesen natürlichen Alterungsprozess ist Krafttraining. Diese grundsätzliche und allgemeine Aussage wird inzwischen aber immer mehr verfeinert. Viele Wissenschaftler messen dem Hormon Somatropin eine Schlüsselrolle im Widerstand gegen das Älterwerden zu. Das schöne ist, dieses Hormon muss niemand schlucken, es bildet sich durch das entsprechende Training selbst.

Im Erwachsenenalter führt ein Mangel an Somatropin (Abkürzung STH = (Somatotropes Hormon) zu vielfältigen Symptomen:

❯ Erhöhte Körperfettmasse (hauptsächlich Viszeralfett, also das in der freien Bauchhöhle eingelagerte Fett, das die inneren Organe, vor allem das Verdauungssystem, umhüllt)
❯ Reduzierte Muskelmasse
❯ Reduzierte Knochenmineraldichte

Außerdem führt ein Mangel an Somatropin zu:

❯ einem erhöhten kardiovaskulären Risikoprofil,
❯ verringerter Lebensqualität und der vermehrten Inanspruchnahme medizinischer Leistungen.

Diese Symptome gehen einher mit einer verminderten Lebenserwartung!

Krafttraining lässt STH rasant ansteigen


Der in Rio de Janeiro beheimatete deutsche Humanmediziner Dr. Wolfgang Rösner bezeichnet das STH als Hauptregenerationshormon. Es wird von der Hypophyse natürlicherweise u.a. in nächtlichen Tiefschlafphasen ausgeschüttet und hat laut Rösner im Anti-Aging eine hohe Bedeutung. Messungen bei sportlich Aktiven hätten gezeigt, dass auch nach Training STH ausgeschüttet wird. Nach Ausdauersport (Joggen, Schwimmen, Radfahren, Bergwandern) über 20 bis 30 Minuten Dauer oder länger erfolge ein geringgradiger, länger anhaltender STH-Anstieg um bis zu 20 Prozent. Nach Krafttraining mit Gewichten erfolgt ein STH-Anstieg kürzerer Dauer um bis zu 40 Prozent.

Dem Muskelabbau begegnen


Rösner betont, dass Muskeln die effektivsten Verbrennungsmaschinen unseres Organismus seien. Je weniger Muskeln man habe, desto leichter setze man Fett an. Hinzu kommt ein mit der Zunahme der Lebensjahre biologisch bedingter Muskelabbau.

Menschen ab dem Alter von 40 bis 50 Jahren, teilweise schon ab dem 30. Lebensjahr, verlieren jährlich ein bis zwei Prozent an Muskelmasse bis etwa zum 80 Lebensjahr. Frauen sind etwa gleich oft und stark wie Männer betroffen. (Quelle: Fachportal „MoreMuscles“).

Der als Sarkopenie bezeichnete mit fortschreitendem Alter zunehmende Muskelabbau kann gravierende, bis z. B. hin zur Bettlägerigkeit reichende, Folgen haben.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Laut Dr. Rösner zeigen Untersuchungen eindeutig, dass Menschen noch in jedem Alter mit geeignetem Training wieder Muskeln aufbauen können. Krafttraining beeinflusst dabei neben dem STH noch ein zweites wichtiges Regenerationselement positiv. Es handelt sich dabei um den Insulin-like growth factor 1 (IGF-1) oder auch Somatomedin C (SM-C) genannten Wachstumsfaktor. IFG-1 wird hauptsächlich von der Leber nach Stimulation mit dem STH produziert. Es gleicht diesem auch in seiner Wirkung, da es auf ähnliche Weise Nährstoffe, insbesondere Aminosäuren und Kohlenhydrate verstärkt in die Muskelzellen einschleust.

Dieses Training produziert am meisten STH

Um im Training die Produktion der Anti-Aging-Hormone STH und IGF-1 vermehr anzuregen empfiehlt Dr. Rösner folgende Übungen:
1. Kniebeugen
2. Liegestütze
3. Sit-ups
4. Übungen für die Schultermuskulatur
5. Wadentraining
6. Rückentraining

Ausführliche Anleitungen zu diesen Übungen finden Sie in der Januar/Februar-Ausgabe von shape UP Vita, dem Gesundheitsmagazin der Fitness-Studios. Jetzt in vielen Studios oder unter www.shapeup-magazin.de/einzelhefte-bestellen.html

Foto: wavebreakmedia, shutterstock
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