Sauer macht gar nicht lustig – sondern krank

Wenn es einem immer wieder sauer aufstößt, dann wird es höchste Zeit, mal die eigene Ernährung unter die Lupe zu nehmen. Denn natürlich ist der Mensch, was er isst. Alles was wir in uns hineinstopfen, sortiert der Körper erst einmal grob nach seinem Säuregehalt. Brot, Nudeln, Fleisch und Fisch stoßen ihm sauer auf. Obst und Gemüse dagegen wirken basisch und sorgen für einen Ausgleich des Säure-Pegels. Wer sich also einseitig ernährt, bringt seinen Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht und braucht sich über Muskelschmerzen, Krämpfe, Verdauungs- und Befindlichkeits-Störungen nicht zu wundern.

Gesunde Körper helfen sich selbst


Der Säure-Basen-Haushalt ist ein wichtiges Regulationssystem des Körpers. Ist er im Gleichgewicht können alle Stoffwechselvorgänge optimal ablaufen. Gerät er über einen längeren Zeitraum aus der Balance, leiden Körper und Psyche.
Eine Zeit lang kann der Körper diese Schieflage durch eigene Puffersysteme ausgleichen und überflüssige Säure über den Atem oder die Niere ausscheiden. Dann aber steigt das Risiko, an einer chronischen Erkrankung wie Rheuma, Gicht oder Diabetes zu erkranken.

Falsche Ernährung, Stress – aber auch exzessives Training führen zu einem Säure-Überschuss im Körper. Gemessen wird das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper anhand des ph-Wertes auf einer Skala von 0 bis 14. Der Wert ist in den verschiedenen Körperregionen unterschiedlich – im Magen höher als im Darm, entscheidend aber im Blut. Hier sollte der ideale ph-Wert 7,4 betragen.

Die Dysbalance wird meist erst spät bemerkt


Wenn säurebildende Stoffwechselprodukte den Organismus überlasten, kommt es zu typischen Symptomen wie:

❯ Müdigkeit, Konzentrationsschwächen, Benommenheit
❯ Häufige Magen-Darmprobleme wie Durchfall oder Sodbrennen bzw. Verstopfung
❯ Gereizte Schleimhäute (Allergien werden begünstigt)
❯ Juckreiz und andere Hautirritationen
❯ Kopf-, Glieder- und Gelenkschmerzen
❯ Schlafstörungen
❯ Depressive Verstimmungen, Angstgefühle, Antriebsschwäche
❯ Herz-Kreislaufprobleme

Einige Personengruppen sind besonders gefährdet, zu übersäuern. Dafür gibt es viele Ursachen, die Ernährung ist nur eine davon.

Als allgemeine Empfehlung der Ernährungswissenschaftler gilt die 80/20-Regel. Das heißt, unsere Ernährung sollte zu 80 Prozent aus basenbildenden und zu 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen.

„Sauer“ ist nicht gleich säurebildend!


Zitrone schmeckt sauer und enthält Säure. Doch das bedeutet nicht, dass der Verzehr den Körper übersäuern kann. Ganz im Gegenteil, denn die Zitrone oder deren Saft werden basisch verstoffwechselt!
Nicht alle säurehaltigen Nahrungsmittel sind säurebildend im Körper! Auf den Geschmack kann man sich also nicht verlassen.

Als Faustregel gilt:
Basische Lebensmittel sind vor allem Obst, Gemüse (Ausnahme Spargel, Artischocken und Rosenkohl, schwach säurebildend), Salate, Obstsäfte (Fruchtsäuren), Essig, Kräuter, Tofu und Molke. Pflanzliche Fette und Öle werden neutral oder schwach basisch verarbeitet.
Säurebildende Lebensmittel sind vor allem Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Eier, Brot, Backwaren, Cornflakes und Getreideprodukte.

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Foto: Avesun, Shutterstock
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