Mehr Peitsche als Zuckerbrot

Millionen von Menschen sind Diabetiker und viele wissen es nicht einmal. Die meisten Betroffenen sind Typ 2-Diabetiker. Diese Diabetes-Form gilt als Wohlstandskrankheit, die meistens durch falsche Ernährung und mangelnde Bewegung entsteht. Sie kann am wirkungsvollsten durch systematisches Training, einen gesunden Lebensstil und vernünftige Ernährung verhindert, gemindert und kuriert werden. Das Rezept klingt ganz einfach: Mehr Peitsche als Zuckerbrot.

Durch regelmäßiges Training können Diabetiker ihre Blutzucker- und Blutdruckwerte verbessern und es sogar schaffen, weniger oder gar keine Medikamente nehmen zu müssen. Beim Training wird die durch Bewegungsmangel erschlaffte und abgebaute Muskulatur aktiviert und wieder aufgebaut. Mehr Muskeln bedeuten einen höheren Energieumsatz.

Nicht-Diabetiker produzieren daher automatisch weniger Insulin, um gespeicherte Zuckerreserven freizusetzen, neue Glukose in der Leber zu produzieren und um Fettsäuren zur Energiegewinnung zu nutzen.

Anders ausgedrückt: Bewegung senkt den Insulinbedarf – und sie macht die gegen Insulin resistent gewordenen Körperzellen wieder empfindlicher für das Hormon, das den Blutzuckerspiegel im Körper konstant halten soll.

Wer regelmäßig trainiert, kann außerdem seinen überflüssigen Kilos den Kampf ansagen – denn viele Diabetiker sind übergewichtig. Jedes Kilo zu viel verringert die Beweglichkeit, die Lust an körperlicher Aktivität und verschlimmert dadurch den Diabetes. Die Zuckerkrankheit gilt nämlich auch als Stoffwechselstörung. Den Stoffwechsel durch regelmäßige körperliche Aktivitäten zu aktivieren und damit zu regulieren ist eine der wichtigsten Maßnahmen in der Diabetes-Therapie.

Und außerdem beugt Training den typischen Folgeschäden des Diabetes vor. Die führen am Anfang zu Durchblutungsstörungen und im Endstadium zur Erblindung und Amputation von Gliedmaßen. So weit sollte man es nicht kommen lassen.

Auch die Deutsche Diabetes Stiftung hat anlässlich des Welt-Diabetes-Tages am 14. November die vielen positiven Effekte körperlicher Aktivitäten betont:
- der Blutdruck sinkt
- der Ruhepuls sinkt
- die Blutfette werden reduziert
- die Blutglukose-Werte sinken,
- die Insulinempfindlichkeit der Zellen steigt
- das Immunsystem wird gestärkt
- das körperliche Erscheinungsbild verbessert sich durch
- weniger Bauchfett, mehr körperformende Muskulatur
- seelisches und körperliches Wohlbefinden steigen

Dass auch Diabetiker von den Vorteilen verstärkter Bewegung nur dann profitieren können, wenn sie regelmäßig und mit zunehmender Intensität trainieren, versteht sich von selbst. Dabei muss vielleicht zuerst der Arzt konsultiert, aber gleich danach der innere Schweinehund überwunden werden – und zwar täglich aufs Neue. Das ist dann zwar unbequemer als Tabletten schlucken oder Insulin spritzen, aber auf jeden Fall wirkungsvoller.

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Foto: Ljupco Smokovski, Shutterstock
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